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Vita Michael Markuszewski
Michal Markuszewski, geboren 1980 in Warschau, begann seine musikalische Ausbildung mit 5
Jahren und beendete diese mit Auszeichnung an der K.Szymanowski-Schule in der Klavierklasse
von Prof. Maria Niemira und in der Orgel bei Prof. Marietta Kruzel-Sosnowska.
2004 beendete er sein Studium an der Warschauer "Frederic Chopin" Musikakademie bei Prof.
Joachim Grubich (Orgelklasse) mit Auszeichung und auch bei Prof. Kazimierz Gierod
(Klavierklasse). Zur Zeit studiert er Orgelimprovisation an der Universität der Künste Berlin
(Klasse Prof. Wolfgang Seifen) und an der Hochschule für Musik in Würzburg (Orgelklasse Prof.
Christoph Bossert).
Zu seinen bisher grössten Erfolgen zählen: 2. Preis beim Wettbewerb der polnischen Orgelmusik
des 20. Jahrhunderts (Liegnitz 1998) und 1. Preis beim internationalen Wettbewerb der
Orgelmusik in Rumia (2000), ausserdem bekam er die Auszeichnung für die beste Interpretation
der Musik von Johann Sebastian Bach, verbunden mit einer Auszeichnung des Präsidenten der
Stadt Danzig und den 3. Preis beim internationalen Wettbewerb in Zürich (Bühlkirche 2007).
Er ist aufgetreten bei intern. Festivals: in Gleiwitz, Kazimierz Dolny, im Pelpliner-Dom, im
Orgel-Conversatorium in Liegnitz, Warschau, ausserdem in Krakau, Lodz, Skierniewice, Sejny,
Strzegom, Walim, Wroclaw und in anderen Städten Polens, ausserdem in Litauen, Tschechien
(bei den Tagen der Orgelmusik – Vyšehrad 2002), ausserdem in Deutschland u. a. „34.
Wuppertaler Orgeltage“.
Seine Kenntnise vervollständigte er bei folgenden Meistern: Guy Bovet, Aleksander Fiseyski,
Julian Gembalski, Lorenzo Ghielmi, Jean Guillou, Bernhard Haas, Rudolf Innig, Olivier Latry,
Heribert Metzger, Peter Planyawski, Martin Sander, Christopher Stembridge, Harald Vogel.
Er arbeitete bereits mit vielen ausgezeichneten Solisten sowie dem Polnischen Kammerchor
"Schola Cantorum" Danzig, "Camerata Varsovia" zusammen, ausserdem mit dem Orchester
Jeunesses Musicales, mit welchem er eine Kantate "St.Caecilia" von Franciszek Lessel auf CD
aufgenommen hat. Der Künstler spielt ebenso neuzeitliche polnische Orgelmusik.
Auch die Orgelimprovisation gehört zu seinem Interessengebiet. Im Juli 2002 nahm er am
Internationalen Improvisationswettbewerb in Nürnberg teil, ebenso an Improvisationskursen mit
Prof. Tomasz Adam Nowak (Münster), Theo Brandmüller (Saarbrücken), Prof. Wolfgang Seifen
(Berlin) und Julian Gembalski (Kattowitz).
Der Künstler befasst sich ebenso mit Problemen der Erhaltung historischer Orgeln. Er ist Mitglied
des ’Vereins zur Erhaltung und Erforschung schlesischer Orgeln’. Er hat bisher mehr als 300
historische Orgeln in Polen dokumentiert. Er hat CD-Aufnahmen gemacht, sowie auch
Aufnahmen für den polnischen Rundfunk und TV.
Seit 2004 ist er als Organist an der Ev.-Ref. Kirche in Warschau tätig und verantwortlich für die
Renovierung der historischen Orgel der Fa. Schlag und Söhne.
Er ist Stipendiat des Ministeriums für Kultur in Polen für das Jahr 2007 .
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