C. Gounod - Großes Chorkonzert

Sonntag, 19. September 17.00 Uhr

Charles Gounod, Cäcilienmesse

Alexandre Guilmant, Symphonie No. 2

Ausführende:
Christine Hoffmann - Sopran
Wolfram Wittekind - Tenor
Raimund Fischer - Bass
Stefan Burs - Orgel
Chor-Projekt an St. Peter und Paul
Kammersinfonie Straelen
Leitung: Otto M. Krämer

Karten: Vorverkauf 13 EUR/ Abendkasse 18 EUR
Schüler und Studenten: frei
Mitglieder Fördergesellschaft: VV 10 EUR/ AK 15 EUR
Karten bei Schreibwaren Op de Hipt in Straelen, Bücher Keuck in Geldern und den Chormitgliedern
Kartenvorbestellung per E-mail

Proben zur Cäcilienmesse von Charles Gounod sind in vollem Gange

Großes Chorkonzert mit Solisten und Symphonischem Orchester am 19. September um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul

Schon seit Februar laufen die Proben des diesjährigen Projektchores unter der Leitung von Otto M. Krämer. In diesem Jahr konnten fast 70 Sängerinnen und Sänger für die Vorbereitung des Konzerts gewonnen werden. "So einen großen Chor hatten wir bisher noch nie bei dieser Art von Konzert, das wird ein tolles Hörerlebnis für unsere Zuschauer", sagt Otto Krämer.
Begleitet wird der Chor von einem Profiorchester. Außerdem konnten mit Christine Hofmann (Sopran), Wolfram Wittekind (Tenor), Raimund Fischer (Bass), wieder hochkarätige Solisten gewonnen werden.
Komplettiert wird das Programm mit der Symphonie No 2 für Orgel und Orchester von Alexandre Guilmant, mit Stefan Burs an der Orgel.

Der Kartenvorverkauf startet demnächst, über die Chormitglieder und bei Schreibwaren Op De Hipt am Markt in Straelen.

Christine Hoffmann - Sopran

Die im Schwarzwald geborene junge Sopranistin Christine Hoffmann (geb. Maier) studierte an der Musikhochschule in Köln bei Prof. Henner Leyhe und Prof. Monica Pick-Hieronimi. Gesangskurse bei Gabriele Schnaut und Michaela Krämer gaben ihr weitere wichtige technische Impulse. Sowohl auf der Bühne, als auch im Konzert fühlt sich Christine Maier zu Hause.

Mehrfach arbeitete sie als Solistin mit den Dirigenten Marcus Creed, Stefan E. Wehr, Romely Pfund, Laurent Wagner und Hiroshi Kodama. Schon in der Musikhochschule, als auch an diversen deutschen Bühnen übernahm sie Opernpartien in Inszenierungen von Igor Folwill, Wolfgang Quetes, Lisa Stumpfögger und Martin Schurr. Auch Liederabende und geistliche Konzerte (u.a. mit dem Thomas Christian Ensemble/Wien) in Häusern wie der Tonhalle Düsseldorf (Sommernachtstraum/Mendelssohn) oder auch der Oper in Damaskus/Syrien (Paulus/Mendelssohn) gehören in ihr Schaffensbereich.
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Wolfram Wittekind, Tenor

Wolfram Wittekind ist in Straelen ein bekanntes Gesicht. Er absolvierte nach dem Staatsexamen als Kirchenmusiker in Düsseldorf 1992 an der dortigen Robert-Schumann - Hochschule ein Gesangsstudium das er 1994 mit Auszeichung abschloß. Seine ersten Engagements führten ihn unter anderem zu den Bad Hersfelder Festspielen, wo er als Don José in "Carmen" den "Orpheus"- Preis für Nachwuchssänger errang.

Es folgten vielfältige Aufgaben im italienischen Fach an verschiedenen Opernhäusern vor allem in dem neuen Bundesländern. So gastierte er unter anderem als Cavaradossi (Tosca) in Potsdam, als Riccardo (Maskenball) in Brandenburg, als Alfredo (Traviata) in Neustrelitz und als Ismaele (Nabucco) in Eisenach. Mit anderen Rollen war er Gast am Theater in Kiel und in Bonn. Ein Schwerpunkt seiner sängerischen Tätigkeit ist immer auch das Konzert geblieben, wo er sich in den vergangenen Jahren die wichtigsten oratorischen Werke von Bach bis zu Neuer Musik erarbeitete. So gastierte er unter anderem mit Milva im Teatro piccolo in Mailand und war an unterschiedlichen Konzertmitschnitten des WDR und SWR beteiligt. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Israel, Italien und in die USA.
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Raimund Fischer, Bass

Der Bariton Raimund Fischer erhielt im Alter von zehn Jahren ersten Violoncellounterricht. Es folgten Studien in Klavier, Komposition und Tonsatz. Anschließend studierte er Schulmusik und Anglistik sowie klassischen Gesang bei Prof. Hans Sotin an der Universität bzw. Musikhochschule Köln. Von 1997 bis 2001 hatte er einen Lehrauftrag für Gesang an der Universität zu Köln inne.

Neben einer regen Konzerttätigkeit im Bereich Oratorium und Lied (u.a. in der Berliner sowie Kölner Philharmonie, der Beethovenhalle und dem Beethovenhaus Bonn) gastierte er am Stadttheater Gießen und sang in verschiedenen freien Opernproduktionen. Seit der Spielzeit 2001/02 ist Fischer Soloensemblemitglied am Wuppertaler Opernhaus.
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Stefan Burs, Orgel

Stefan Burs, geboren 1969 in Duisburg, studierte nach frühzeitigem privaten Musikunterricht und Besuch des Kirchenmusik-Seminars Essen Katholische Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten Prof. Paul Heuser (Orgelliteratur), Prof. Wolfgang Seifen (Orgelimprovisation), Prof. Raimund Wippermann (Chorleitung), Lesley Bollinger (Gesang) u.a.

Nach dem "A-Examen" 1995 absolvierte er ein Aufbaustudium im Fach Orgel, das er mit dem "Diplom-Konzertexamen" 1996 abschloss.
Er war Preisträger bei mehreren Orgelwettbewerben, wirkte bei Produktion für Fernsehen, Rundfunk und CD-Aufnahmen mit und ist beratend in Stellenbesetzungs- und Orgelbaufragen tätig.
Seit 1996 ist er Kantor der Aldegundiskirche und Leiter des Musik-Kollegs Emmerich, seit 1998 zusätzlich Kantor der Münsterkirche St. Martini. Seit der Fusion der vier Emmericher Kirchengemeinden zur St. Christophorusgemeinde ist er verantwortlich für die Kirchenmusik in diesem Bereich.
Konzerttätigkeit als Organist, Sänger (Operndebut als "Vater" in "Hänsel und Gretel" 2008) und Dirigent, seit 2000 auch als Solist am großen Konzertcarillon der Aldegundiskirche ergänzen das musikalische Profil.

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Mehr Wissen über die Werke

Charles Gounod, Cäcililenmesse

Die Messe solennelle en l'honneur de Sainte-Cécile in G-Dur, im Deutschen meist kurz Cäcilienmesse genannt, ist eine Messe von Charles Gounod für drei Solostimmen, vierstimmigen Chor, Orchester und Orgel. Sie ist der Heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik, gewidmet.

Die Cäcilienmesse ist wohl das bekannteste kirchenmusikalische Werk von Charles Gounod. Er komponierte sie im Alter von 37 Jahren. Sie ragt aus seinen übrigen Messen durch ihre ausgesprochen üppige Orchesterbegleitung hervor, während die meisten anderen Messen Gounods neben den Sängern h öchstens eine Orgel benötigen.

Die Cäcilienmesse wurde am 22. November 1855, dem Jahrestag der Hl. Cäcilia, in der Pfarrkirche Saint-Eustache (Paris) uraufgeführt. Der damals ebenfalls anwesende Komponist Camille Saint-Saëns schrieb später: Die Aufführung der Cäcilienmesse rief eine Art Benommenheit hervor. Diese Einfachheit, diese Größe, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung breitete, setzte die Leute sehr in Erstaunen: Man fühlte, dass hier ein Genie tätig gewesen war ... glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus ... zunächst war man geblendet, dann berauscht und schließlich überwältigt. Noch zu Lebzeiten Gounods erschienen zahlreiche Ausgaben und Bearbeitungen der Messe, was sicherlich ein Hinweis auf die große Popularität des Werkes ist.

Charles Gounod (1818 - 1893)

C. Gounod war französischer Opernkomponist der Romantik und wurde am 17. Juni 1818 in Paris geboren und starb am 18. Oktober 1893 in Saint-Cloud (Paris). Nach seiner musikalischen Ausbildung am Konservatorium in Paris und nach einigen fehlgeschlagenen Kompositionsversuchen, gewann er 1839 mit seiner Kantate 'Fernand' den Rompreis und ließ sich für 4 Jahre in Rom nieder.

Nach einigen Reisen als Dirigent, wo er die Bekanntschaft mit Felix Mendelssohn-Bartholdy machte ließ er sich 1843 in Paris als Organist und Kapellmeister nieder. Ab 1850 begann er Opern zu komponieren und seine Oper 'Magarethe' nach Goethes 'Faust' wurde ein Erfolg in ganz Europa.
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Alexandre Guilmant (1837-1911)

Guilmant machte seine Studien zuerst bei seinem Vater, dem Organisten Jean-Baptiste Guilmant (1793–1890), dann bei Gustave Carulli (1801–1876), später bei dem belgischen Organisten Jacques-Nicolas Lemmens (1823–1881) und wurde schon mit 16 Jahren als Organist, mit 20 als Kapellmeister und Lehrer am Konservatorium in seiner Vaterstadt angestellt.
Bei der Einweihung der Orgeln von Saint-Sulpice und der Orgel der Kathedrale Notre-Dame de Paris in Paris erregte sein Spiel solches Aufsehen, dass er 1871 Titularorganist als Nachfolger von Charles-Alexis Chauvet an in La Trinité (Paris) angestellt wurde.
Außerordentliche Erfolge erzielte er durch seine Konzertreisen in England, Italien und Russland (Riga), ferner durch seine Konzerte an der Orgel des Trocadéro-Saales während der Pariser Weltausstellung von 1878.
Von 1896 bis 1900 war er Leiter der Schola Cantorum in Paris. Durch seine Kompositionen (Symphonie für Orgel und Orchester, acht Sonaten und viele Konzertstücke für Orgel, ein Chorwerk: „Bellazar“, u. a.) trug Guilmant wesentlich zur Ausbildung eines eigenständigen französisch-romantisch-sinfonischen Orgelstils bei.

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