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XI. Internationaler Orgelherbst in Straelen

Der Internationale Straelener Orgelherbst ist eine Institution an der Kirche St. Peter und Paul geworden. Mit Guliana Maccaroni (Italien) und Kalevi Kiviniemi (Finnland) konnten wieder zwei internationale Größen der Orgelszene engagiert werden. Die Konzerte dauern in etwa eine Stunde, der Zuhörer kann den Organisten auf einer eigens eingerichteten Leinwand beim Spielen beobachten.
Das dritte Konzert der Reihe lädt ein, den Kirchenraum einmal anders zu erleben: Mit besonderen Lichinstallationen wird der musikalische Eindruck visuell untermalt und somit ganz neue Akzente gesetzt. Der Organist Otto M. Krämer wird begleitet von Michael Frangen (Trompete) und dem Ensemble "Son & Lumière" (Lichtinstallationen).

Alle drei Konzerte haben eine kurze Pause, in der zu einem Schoppen Wein und einem Häppchen der Fa. Bofrost geladen wird. Hier hat der Zuhörer außerdem Gelegenheit, mit den Künstlern Kontakt aufzunehmen.



Karten/ Preise

Der Internationale Straelener Orgelherbst in der Kirche St. Peter und Paul findet statt am:

Eintritt jeweils 9 EUR (Förderkreismitglieder 6 EUR).
Alle drei Konzerte 20 EUR (Förderkreismitglieder 14 EUR).


Rezensionen

Son & Lumiere und Otto M. Krämer: Abschluss-Highlight - Kirche in "hohes Licht" verwandelt

Licht-Symphonie beendet den Orgelherbst (RP 13.10.2009)

Kalevi Kiviniemi: Zwischenapplaus bereits nach dem ersten Stück

Waldesrauschen an der Orgel (RP 09.10.2009)

Gelungene "Italienische Eröffnung" mit Giuliana Maccaroni

Sphärenhafte Klänge beim Orgelherbst (RP 06.10.2009)

Weitere Pressestimmen

Ein Hochgenuß für die Ohren - und für die Augen


(RP-Beilage Unser Straelen, Okt.'09)

Drei Konzerte für alle Sinne

(RP 28.09.09)

Auftaktkonzert zum XI. Internationalen Orgelherbst

(RP 01.10.09)

Lichtinstallation setzt neue Akzente

(NNR 25.09.09)

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Sonntag, 4. Oktober, 19.30 Uhr

Giuliana Maccaroni, Italien

Vita

Giuliana Maccaroni, geb. 1971 in Pesaro, besuchte das Konservatorium G. Rossini in Pesaro und schloss ihr Studium der Orgel und Orgelkomposition unter der Leitung von Marco Arlotti mit Auszeichnung ab. Anschließend diplomierte sie im Konservatorium von Pesaro in Clavicembalo und studierte Musikwissenschaften an der Universität von Cremona.

Sie nahm am Kurs für Barocke Orgel von Lorenzo Ghielmi an der Civica Scuola di Musica in Mailand teil. Ihre praktischen Kenntnisse erweiterte sie mit Kursen für Orgelinterpretation in Italien und im Ausland. Giuliana Maccaroni erhielt 2 Stipendien und zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

Sie nahm sowohl als Solistin als auch im Ensemble (zwei Organisten, Orchester-, Chor- und Kammermusikformation) an zahlreichen Konzerten bei bedeutenden italienischen und europäischen Festivals teil (Belgien, Deutschland, Österreich, Frankreich, USA, Russland). Außerdem nahm sie in weltweiter Erstaufnahme gemeinsam mit Federica Iannella die Sonate a 4 mani (Sonaten für 4 Hände) von Giovanni Morandi für das Label Tactus auf.

Demnächst werden, stets für Tactus, die Sinfonie per organo a 4 mani (Orgelsinfonien für 4 Hände) von Gioachino Rossini herausgebracht. Mit diesem Programm wird im kommenden Juli das namhafte International Divas Festival in der Trinity Church in New York (USA) eröffnet.

Giuliana Maccaroni ist Hauptorganistin der historischen Mascioni-Orgel (1906, III/P) in der Kirche Cristo Re in Pesaro und ist für die dort stattfindende, internationale Veranstaltung Orgelvespern zuständig. Sie unterrichte an den Konservatorien von Fermo und Reggio Calabria sowie an den staatlich anerkannten Musikinstituten von Modena und Reggio Emilia.
Link zur Web-Seite von Giuliana Maccaroni

Programm

Marco Enrico Bossi (1861-1925): Entrée pontificale Op.104 n.1, Chant du soir Op.92 n.1

Alphonse Mailly (1833-1918): Toccata

Ottorino Respighi (1879-1936: Preludio in la minore sopra un corale di Bach(1910)

Alexandre Guilmant (1837-1911): Sonata op.56 n.3: Preludio, Adagio molto, Fuga

Leon Boellmann (1862-1897) aus: Suite Gothique Op.25: Prière à Notre-Dame

Charles-Marie Widor (1844-1937) aus : Sinfonia Nr. 2 Op. 13 Nr.2: Pastorale

und aus: Sinfonia Nr.5 Op. 42 Nr.1: Toccata
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Mittwoch, 7. Oktober, 19.30 Uhr

Kalevi Kiviniemi, Finnland

Vita

Der finnische Organist Kalevi Kiviniemi, geb. 1958 in Jalasjärvi, legte 1981 das Kantoren- und Organistenexamen ab und machte im Anschluss an der Sibelius Akademie in Helsinki das Konzertdiplom. Er ist einer der bedeutendsten Instrumentalmusiker aus Finnland, der international tätig ist. Konzertreisen führen ihn durch Europa, Russland, Japan, Philippinen, Australien und USA.

In vielen internationalen Orgelwettbewerben, auch in Deutschland, ist er als Jurymitglied tätig; weiterhin gibt er Meisterkurse und war von 1991 bis 2001 musikalischer Leiter des Lahti Orgel Festivals.

Seine Tätigkeit zeichnet sich weiterhin durch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte aus. Genau 100 eingespielte CD-Aufnahmen, die er sowohl in Finnland als auch auf historischen Instrumenten in den USA, Japan und Europa aufgenommen hat, sind Ausdruck seiner künstlerischen Persönlichkeit. So nahm er das gesamte Orgelwerk von Jean Sibelius nach Originalmanuskripten auf. Er ist Preisträger zahlreicher Auszeichnungen und wurde 2004 von der Organum-Gesellschaft für seine Verdienste für die finnische Orgelkunst ausgezeichnet.

Kalevi Kiviniemi ist bekannt für seine virtuose Technik und die perfekte Beherrschung seines Instrumentes. Sein Repertoire umfasst die Orgelliteratur aller musikalischer Epochen. Erweitert wird sein Repertoire durch eigene Bearbeitungen von Werken verschiedenster Komponisten. Auch in der Orgel-Improvisation hat sich Kalevi Kiviniemi einen international hervorragenden Ruf erworben.
Link zur Web-Seite von Kalevi Kiviniemi

Programm

Cesar Franck (1822-1890): Interlude symphonique de Rédemption
Transkription Kalevi Kiviniemi: Gabriel Faure (1845-1924): 2 Préludes: Prélude g-Moll, Prélude d-Moll
Marcel Dupré (1886-1971): Magnificat op. 18/15, Antiphon op. 18/3, Suite op. 62 (Entrée, Canzona, Sortie)
Pierre Cochereau (1924-1984): Legato e cantabile, Scherzo symphonique ( 1974 )

PAUSE

Manuel de Falla (1876-1946): Feuertanz ( Danza ritual de fuego )
Richard Wagner (1819-1883): Introduction et Pilgerchor
Franz Liszt (1811-1886): Konzert-Etüde N:o 3, Des-Dur
Kalevi Kiviniemi (*1958): Ètude avec Pédales "Noe" Kalevi Kiviniemi: Improvisation
Jean Sibelius (1865-1957): Finlandia

Sonntag, 11. Oktober, 19.30 Uhr

Otto M. Krämer (Orgel), Ensemble Son et Lumière (Trompete, Percussion, Lichtinstallation)

Der genaue Programmablauf wird Ihnen am Abend bekannt gegeben - lassen Sie sich überraschen! Musikalische Akzente und Themen von Orgel, Trompete und Percussion werden für den Zuhörer eindrucksvoll visuell mit verschiednen Farb- und Lichtgebungen untermalt. Fest steht, dass Sie an diesem Abend die Musik und den Kirchenraum ganz neu erleben werden!

Das ensemble-son-et-lumière wurde 2006 von den Trompeter Michael Frangen gegründet und bringt sein künstlerisches Programm in seinem?Namen zum Ausdruck: Klang, Licht und Bild begegnen sich. Trompete und Perkussion treten in einen Dialog mit künstlerischen Bildprojektionen. Visuelle und akustische Erlebnisse beziehen sich aufeinander und verstärken sich, bilden ihr gegenseitiges Echo und finden ihren Widerhall im Raum und seiner Architektur.
Link zur WEb Seite von Son et Lumière

Michael Frangen absolvierte sein Trompetenstudium in Köln und Karlsruhe und belegte zahlreiche Meisterkurse und Studien, auch der Barocktrompete. Seit seinem Studium spielt er in zahlreichen Orchestern mit, wie Gürzenich-Orchester Köln, Städt. Orchester Aachen, Westfälisches Sinfonieorchester Recklinghausen u.a. Neben die Gestaltung klassischer Konzertprogramme tritt zunehmend die Auseinandersetzung mit "Cross-over"-Programmen im Bereich Kunst, Musik und auch Literatur.? ?Seine Konzerttätigkeit führt ihn durch ganz Deutschland, ins europäische Ausland und nach Brasilien, Israel und Palästina, sowohl solistisch als auch in verschiedenen Ensembles. Seit Juli 2009 ist er Leiter der Musikschule Vulkaneifel.

Andreas Kappler ist als freiberuflicher Perkussionist in den Bereichen Musik, Tanz und Theater tätig.Sein Instrumentarium besteht aus lateinamerikanischer, afrikanischer und brasilianischer Percussion, sowie Schlagzeug, Gongs, Smallpercussion und Gitarre.Seit 1990 beschäftigt er sich auch mit musikpädagogischer Arbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Andreas Henrich studierte Graphik, Design, Informatik, Philosophie und visuelle Kommunikation. Er beschäftigt sich mit den visuellen und audiovisuellen Künsten. Neben die klassische Grafik tritt die Auseinandersetzung mit Raum, Bewegung, Licht und Klang und die künstlerische Nutzung der Technologien vom Digitalen bis zur Holografie. Andreas Henrich hat heute an der Kunsthochschule für Medien Köln einen Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung.


Otto M. Krämer studierte in Essen und Düsseldorf Kirchenmusik und schloß 1994 mit A-Examen ab. Er nahm an mehreren Meisterkursen mit Schwerpunkt Orgelimprovisation teil, Orgelkonzerte und Fortbildungen mit dem Schwerpunkt Improvisation führten ihn ins In- und Ausland, u.a. in England, Frankreich, Italien, USA, mit Gastprofessur in Princeton, N.J./USA. Von 1991-93 war er Organist und Chorleiter in der Herz-Jesu Gemeinde in Mönchengladbach, seit 1993 ist er Kantor und Organist an St. Peter und Paul. Er ist 1998 Mitbegründer des Förderkreises Geistliche Musik in Straelen.

Link zur Web-Seite von Otto M. Krämer

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