Junge Stimmen erklingen in Straelen

RP vom 13.12.2011 von Lis Steegers




Das traditionelle Jugendchorkonzert der Fördergesellschaft "Geistliche Musik an St. Peter und Paul Straelen" eröffneten die Spatzen in der Pfarrkirche St. Peter und Paul mit "Maria durch ein Dornwald ging". Ihren ersten Auftritt hatte die erst neunjährige Anna Steffen mit der Geige, die von Otto M. Krämer am Klavier begleitet wurde, der das Konzert leitete und moderierte. Beim "0 Heiland reiß die Himmel auf" präsentierten die 18 Mädchen und ein Junge viele Strophen. In einem wunderschönen Weihnachtsliederpotpourri drückten die 19 Spatzen gesanglich aus, wie sehr sie sich "Alle Jahre wieder" auf "Dicke rote Kerzen" am "Oh Tannenbaum" freuen, wenn draußen vielleicht "Leise der Schnee rieselt" und "Süßer die Glocken nie klingen". Denn "Es ist für uns eine Zeit angekommen",...

...in der "Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen" und sie sich insbesondere "In der Weihnachtsbäckerei" wohlfühlen. Die Freude auf die bevorstehende Zeit stand den Spatzen ins Gesicht geschrieben und fand im fröhlichen Gesang ihren Ausdruck. Immer wieder gab der Kantor den Zuhörern, das Mittelschiff war fast ausgefüllt, die Gelegenheit, auch selbst zu singen. Aus dem Gotteslob stimmte er neben "Tochter Zion", "Macht hoch die Tür" und "O komm, o komm Emanuel" an.
Der Junge Chor an St. Peter und Paul Straelen hatte sein Repertoire aus dem vergangenen Jahr erneut erweitert. Er erfreute mit Werken von John Rutter, wie dem "Weihnachts-Wiegenlied" oder "Nativity carol". Weitere Carols aus England wechselten sich ab mit winterlichen Volksliedern und Vertonungen des "Ave Maria" in verschiedenen Versionen.
Unter den 14 jungen Sängern trauten sich vier zu Soloeinlagen: Corinna Werner, Hannah Krämer, Christina Muysers und Simon Krämer machten ihre Sache gut und zeigten schon Routine. Die klaren und hellen Stimmen der Chöre mit internationalen Chorwerken brachten das Publikum in vorweihnachtliche Stimmung. Die Zuschauer dankten mit reichlich Applaus.



XIII. INTERNATIONALER STRAELENER ORGELHERBST


02. bis 09. Oktober 2011


Auch der 13. Internationale Straelener Orgelherbst war wieder ein voller Erfolg. Die Veranstaltung hat sich – nicht nur bei den "eingefleischten" Orgelliebhabern – zu einer hochkarätigen Veranstaltung entwickelt, die in Straelen seit nun mehr 14 Jahren einfach dazugehört. Auch in diesem Jahr war die Konzertreihe wieder hochkarätig besetzt.

Wunderbarer Klang in Straelen

9.10.11: Thierry Escaich, Paris und das Vocalensemble ARS CANTANDI aus Düsseldorf

Leserbrief an die RP von Rolf Amann

Als langjähriger Besucher der Reihe "Straelener Orgelherbst" möchte ich auf diesem Wege dem veranstaltenden "Förderkreis Geistliche Musik Straelen" ein echt dickes Lob aussprechen. Nach dem beeindruckenden Abschlusskonzert am 9.10. stand spontan mein Entschluss fest, das identische Konzertprogramm am Folgeabend in Düsseldorf aufzusuchen. Die Darbietung des Organisten und des Chores mögen nahezu identisch gewesen sein (die Besucheranzahl übrigens auch!), aber die dort hörbaren "Tonwelten" boten sich dem geschulten Ohr eher als kühl-distanzierter kompaktfarbiger Klangteppich dar.
Da war schon - neben dem Deckenverleih : - die in Straelen etablierte "Videoprojektion" äußerst hilfreich. Denn die vielschichtigen Melodielinien und Rhythmuselemente, sowohl im Pedal als auch in den oft schnell wechselnden Manualen konnten so visuell verfolgt und dadurch wesentlich transparenter identifiziert werden. Geniale virtuose Spieltechnik und souveräne Registerwechsel boten somit einen optischen Genuss, der mein persönliches Hörerlebnis noch steigerte. Mein Dank gilt dem Förderkreis, der auf diese Weise einen "mehrdimensionalen" Kunstgenuss ermöglicht hat. Mir wird mir dieses furiose Abschlusskonzert lange in guter Erinnerung bleiben und - ohne "lokalpatriotisch" missverstanden zu werden - den Düsseldorfer Konzerteindruck überdauern. Mitgenommen habe ich dann aber doch ein empfehlenswertes Blatt zum unmittelbaren Publikums-Feedback. Vielleicht überlebt eine "adaptierte Form" bis zum nächstjährigen Straelener Orgelherbst, auf den ich mich jetzt schon freue. Rolf Amann, bekennender Orgelherbst-Fan

Händel beim Orgelherbst

5.10.11: Burkhard Ascherl, Bad Kissingen

Rheinische Post vom 7.10.2011 von Udo Spelleken

STRAELEN (usp) Im zweiten Konzert des 13. Internationalen Orgel- herbstes präsentierte sich Burkhard Ascherl, Stadtkantor in Bad Kissingen, mit Werken von Händel und Kompositionen des 20. Jahrhunderts.
Ungewöhnliche Registrierung
Im viersätzigen "Orgelkonzert Nr. 4 F-Dur", einer solistischen Orgelbearbeitung von Ascherl, bot er prächtige Spielmusik und Freude in den improvisatorischen Möglichkeiten, wenngleich seine Interpretation bei den zweistimmigen Passagen durch ungewöhnliche Registrierung die Raffinesse in Artikulation und Phrasierung vermissen ließ.
Die vergleichsweise moderaten Tempi wurden durch absolut saubere Artikulation und Klang- vielfalt ausgeglichen. Im zweiten Satz "Andante" bekamen die rund 50 Zuhörer ungewohnte Tiefgründigkeiten zu spüren. Die Orgelsymphonie "O Jerusalem" des Komponisten Daniel E. Gawthrop entstand 2005. Die Tonsprache des Amerikaners erinnert ein wenig an den jungen Marcel Dupré. Rhythmische Besonderheiten und 11/8-Takt- sowie 7/8-Takt-Passagen verweisen jedoch auf die Musik eines Künstlers unserer Zeit.
Die vier Sätze basieren auf Texten des Propheten Jesaja, ihre unterschiedlichen Charaktere präsentierten den Reichtum des symphonischen Orgelspiels mit Toccata für Sturm und Feuer und plakativ absteigenden Tongruppen für den Strom des Friedens. Die jubelnde Seele und auch das Finale hielt sich jedoch emotional in Grenzen.

Der Postromantik war "A song of sunshine" des Engländers Alfred Hollins in einer dumpf klingenden, weichen Registrierung zu zuordnen. Virtuos ging es in den "Variations de concert pour orgue, op.1" von Joseph Bonnet zu. Hier stellt der Komponist höchste Ansprüche an den Organisten, die Ascherl erfüllte und dabei die Klangvielfalt der Stockmann-Orgel demonstrierte. Ausdrucksvolle Motive, vielfältige chromatische Formen, wuchtige Akkorde und lyrische Morente wurden von Ascherl im Scherzo und Finale aus der "Symphonie Nr.6" von Louis Vierne in ein dichtes harmonisches Netz gesponnen.

Orgelherbst-Auftakt begeistert aufgenommen

3.10.11: Henry Fairs, Birmingham

Rheinische Post vom 5.10.2011 von Udo Spelleken

STRAELEN (usp) Kantor und Organist an St. Peter und Paul, Otto M. Krämer, hieß zum Auftakt des 13. Internationalen Straelener Orgelherbsts den an der Universität Birmingham tätigen Konzertorganisten Henry Fairs an der Stockmann-Orgel willkommen. Der Brite bescherte den zahlreichen Zuhörern und Freun- den anspruchsvoller Musik ein außergewöhnliches Klangerlebnis, in dem sich Romantik und Neuzeit harmonisch vermischten. Verhalten, in zärtlicher Behutsamkeit begann Fairs Richard Wagners "Pilgerchor aus Tannhäuser" in der Bearbeitung von Franz Liszt.
Die vergleichsweise moderaten Das Werk steigerte sich im Mittelteil zu einem brillanten und faszinierenden, klar strukturierten Klanggebilde, das ebenso bescheiden wie es begann auch endete. Die Orgel- vorspiele "Herzlich tut mich verlangen" und "Herzlich tut mich erfreuen" von Johannes Brahms wirkten in ihrem wundervollen, weit schwingenden Melodienfluss als Oase einer ruhigen Besinnung. Die von Fairs straff durchgehaltenen Tempi drangen vorwärts, drohten aber nie zu hetzen. Er beherrschte die Musik nicht nur mühelos, sondern bot eine überzeugende Syn- these aus stimmungsvoll einheitlicher Registrierung und spannungsgeladenen Kontrasten. Den dunk- len Farben, den düsteren Stimmungen dieser Musik wurde die Regis- trierung vollends gerecht. Feine Farbnuancen zwischen den Sätzen sowie die dynamischen Abstufungen schufen ein Spiel von Licht und Schatten, das den Hörer bei Laune hielt. Warm und sanft Mit fließender Leichtigkeit verlor sich der Organist quasi in den sanften, beinahe ätherisch anmuten- den Klängen des "Allegro, Choral und Fuga d-moll / D-dur" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Nur selten hörte man die warmen, sanften Register der Orgel in solcher Konzen- tration und Fülle, in so hervorragender Weise wie bei dieser Inter- pretation. Mit den "vier Skizzen für Pedalflügel op.58" brachte Fairs die sangliche Eleganz der Orgel zum Klingen, spielte markant agogisch, mit klarer Sicht auf die träumerisch fließende Form der Miniaturen. Er entlockte der Orgel ein exzellentes Klangbild, warm timbriert, dynamisch weitgefächert und doch intim. Mit Franz Danksagmüller und Jehan Alain widmete sich Fairs neuzeitlichen Komponisten. Es war ein auserlesener Abschluss eines vom Publikum begeistert aufgenommenen Konzerterlebnisses.

Antje Bitterlich (Sopran) & Ensemble: Orgelsymphonik trifft Trompetenklänge

RP Beitrag vom 28.06.2011 (von Udo Spelleken)

STRAELEN Gleich vier Spitzenmusiker boten in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in einem geistlichen Konzert ein abwechslungsreiches Programm: Monumentale Orgelsymphonik (Thomas Grunwald) mit strahlend erschallenden Trompetenklängen (Bernd Brinker und Stephan Hebeler) und einer faszinierend fulminanten Sopranstimme (Antje Bitterlich).

Mystische Formen

Zum Auftakt ließ der Organist in der "Toccata d-Moll op. 59 Nr. 5" die Zuhörer eintauchen in die komplex- geniale Welt des Romantikers Max Regers. Mit ihrem großen Abwechslungs-reichtum und den mystisch anmutenden, klassischen Formen spielte Grunwald technisch versiert, mit geschmackvollen Registrierungen und stellte so die Stockmann-Orgel bestmöglich dar. In beeindruckender Spielfreude und Leichtigkeit interpretierten die Trompeter zusammen mit der Orgel die viersätzige "Sonate in B-Dur" von Arcangelo Corelli. Mit einem überaus feinen Gespür für die einfühlsamen und dynamischen Stellen dieser großartigen barocken Musik sorgten die Künstler dabei für ein harmonisches Erscheinungsbild der breiten Melodielinien und warm intonierten agogischen Bögen.
Bereits in Carl Heinrich Grauns "Singt dem göttlichen Propheten Dank" aus der 1755 erstmals aufgeführten Passionsmusik "Der Tod Jesu" entpuppte sich die Sopranistin Antje Bitterlich als stimmliches Glanzlicht dieses Konzerts. Klanglich und oktavenreich versetzte sie die Hörer in Erstaunen und bewies höchste Virtuosität mit perfekten Koloraturen.
In Georg Friedrich Händels "Eternal source of light divine" aus "Ode for the birthday of Queen Anne" gab sie eine Kostprobe ihrer unendlichen Höhe und ihrer stimmlichen Gewandtheit.
Nach dem "Konzert in F-Dur für zwei Corni da cacchia und Orgel" von Georg Philipp Telemann, in dem Brinker und Hebeler mit einer Art Jagdhorn brillierten, setzte Antje Bitterlich mit der "Vocalise" von Sergej Rachmaninoff den Höhepunkt der Veranstaltung. Mit perfekter Stimmführung, lupenreiner Intonation und feinster Phrasierung meisterte sie dieses Werk mit außergewöhnlicher Akribie bezüglich der Dynamik, einer ausgezeichneten Phrasierung und einem erstklassigen Höhenglanz mit delikaten Kadenzen.

Musikalische Höchstleistung

In einer Bearbeitung für zwei Trompeten und Orgel "Let the bright Seraphim" von Händel präsentierte das Ensemble abschließend mit einer schön timbrierten Stimme und perfekt agierenden Instrumentalisten seine sängerischen und musikalischen Höchstleistungen. Das Publikum zeigte sich begeistert und tief beeindruckt von diesem glanzvollen Konzert.

Begeisterter Applaus beim Adventskonzert

Spatzenchor und Junger Chor verzauberten die Zuhörer





"Gaudete - Freuet Euch!", so hieß es vergangenen Sonntag in Straelens Pfarrkirche, als die Nachwuchsensembles der Straelener Kirchenmusik, der Spatzenchor und der Junge Chor an St. Peter und Paul beim Adventskonzert ihren großen alljährlichen Auftritt hatten. Mit den bei Kindern und Erwachsenen bekanntesten und wohl beliebtesten Liedern wie "O Tannenbaum", "Alle Jahre wieder", "Dicke rote Kerzen", "Maria durch ein Dornwald ging" u.v.m. begeisterten die jungen Stimmen das Straelener Publikum - der Auftritt machte den 30 kleinen Sängern sichtlich Spaß. Dass die kontinuierliche Aufbauarbeit im Nachwuchsbereich nach einer Zeit reichlich Früchte trägt, bewies der überzeugende Vortrag des Jungen Chores.


Die 25 Sängerinnen und Sänger, die zum großen Teil aus dem Spatzenchor in den Jungen Chor hineinwuchsen, singen in schon fast routinierter Art sehr anspruchsvolle Literatur - vornehmlich aus dem anglikanischen Raum:
So erklangen gestern von Charles Wood "Once as I remember","Adam lay ybounden" von Peter White, von John Rutter ein "Ave maria", Carters' "A maiden most gentle" und verschiedene Carols und Traditionals, deren wunderschöner Vortrag das Publikum mit großem Applaus bedachte.

Dabei fiel es auf, dass der Chorklang eine gewisse, ungewöhnlich warme Präsenz zeigte, die aus der großen Lockerheit der Stimmen herrührte und hierzulande leider immer seltener anzutreffen ist.
Auch sind die von Kantor Otto M. Krämer, der auch am Kawai-Flügel begleitete, ausgesuchten Werke eher in den hohen Stimmlagen angesiedelt und fordern die Leitungsfähigkeit der jungen Leute eher, als nur in heute eher üblicher Manier in tiefen Lagen "mitzugrummeln".

Insgesamt war der Abend in der sehr schön illuminierten, mit reicher Akustik ausgestatteten Pfarrkirche eine wunderbare Einstimmung in die restliche Adventszeit und die kommenden Weihnachtsfeiertage. Auf die nächsten Darbietungen des Nachwuchses der Kirchenmusik an St. Peter und Paul kann man sich jetzt schon freuen.

Großartiges Eröffnungskonzert


Am Sonntag eröffneten Marcel Ober (Orgel) und das Bläserensemble "International Brass" den

XII. Internationaler Orgelherbst in Straelen

Der Orgelherbst ist nunmehr seit 12 Jahren Tradition in Straelen und bot den Zuhörern in der Straelener Pfarrkirche St. Peter und Paul ein außergewöhnliches Hörerlebnis: Marcel Andreas Ober, erfahrener Konzertorganist, Chorleiter und Kantor an St. Peter in Düsseldorf, wurde begleitet von den fünf Blechbläsern des Ensembles: Waldemar Jankus (Litauen), Thomas Lindt (Deutschland), Matthew P. Hall (Großbrittanien), Wilhelm Junker (Deutschland) und Willy Huppertz (Niederlande).
Schon das "Allegro appassionato" aus der Sonate von Alexandre Guilmant machte eingangs allen Zuhörern im gut besetzten Mittelschiff der Pfarrkirche klar, dass sie es heute mit erstklassigen Musikern zu tun hatten - die Intonation und Koordination sowohl untereinander als auch im Zusammenspiel mit der Orgel waren außergwöhnlich.

Das Scherzo gefiel mit raffinierter Spritzigkeit und mit dem polyphonen Geflecht im "Choral und Fugue", dem Schlusssatz der Sonate, bewieß einmal auch der Bearbeiter der Werke, Willi Junker, dass er sein Handwerk auf das allerbeste versteht.
Marcel Ober zeigte mit dem Scherzo von Gigout und der Evocation von Thierry Escaich eindrucksvoll, dass er nicht umsonst Preisträger diverser intern. Orgelwettbewerbe ist - hier paarten sich stupende Virtuosität mit überlegener Behandlung des Intrumentes. Wie Ober in Ermangelung eines "freien" Fusses den Schwelltritt der Orgel höchst halsbrecherisch mit der Hand betätigte - das hatte schon etwas ganz Besonderes.
"Elsas Prozession zur Kathedrale" von R. Wagner eröffnete den zweiten Teil (nach einer erfrischenden Pause mit kulinarischen Kostbarkeiten aus dem Hause bofrost* ) mit feierlichen Tönen und Léon Boëllmanns bekannte "Suite Gothique" bot erneut sinnliche, aber auch kraftvolle Töne der Künstler, die vom begeisterten Publikum mit lang anhaltendem, stehendem Applaus belohnt wurden. Diese bedankten sich postwendend mit einer Zugabe - dem wunderbaren Choral "Nun danket alle Gott" in der Bearbeitung von Sigfrid Karg Elert. Das war am Tag der Deutschen Einheit ein wahrlich passender Abschluss.

Das nächste Konzert findet am Mittwoch, 6. Oktober, 19.30 Uhr, statt: Przemiyslaw J. Kapitula, Warschau/ Polen wird Werke von Mieczyslaw Surzynski, Feliks Nowowiejski, Johann Sebastian Bach, Mieczyslaw Surzynski und Franz Liszt (Präludium und Fuge über den Namen BACH) spielen.
Das Abschlusskonzert findet am Sonntag, 10. Oktober, 19.30 Uhr, statt: Kalevi Kiviniemi, Finnland , spielt Werke von Charles-Marie Widor (u.a. die berühmte Toccata aus der V. Symphonie), Léon Boëllmann, Pierre Cochereau, Claude Balbastre, Kalevi Kiviniemi (Improvisation) und Aram Khachaturian (u.a. den "Säbeltanz)


Projektchor und Orchester spielen vor vollem Haus




"Wohlklang in der Kirche"

(Rheinische Post vom 21.09.2010)

Ein festliches Chorkonzert erlebte das Publikum in St. Peter und Paul. Die Aufführung von Werken Guilmants und Gounods fand reichen Beifall. Mehr als 120 Mitwirkende sorgten in der Straelener Pfarrkirche für ein erstklassiges Konzert.


VON UDO SPELLEKEN

Zu einem festlichen Chorkonzert hatte der Förderverein Geistliche Musik an St. Peter und Paul mit Werken von Alexandre Guilmant und Charles Gounod unter der Leitung von Otto M. Krämer in die Pfarrkirche eingeladen. Die Vereinsvorsitzende Yvonne von Löbbecke freute sich, zu dieser opulenten Veranstaltung mit mehr als 70 Sängern und 40 Orchestermusikern auch den Hausherrn Pastor Ludwig Verst mit seinem Seelsorgeteam, Bürgermeister Jörg Langemeyer und den Hauptsponsor Josef H. Boquoi begrüßen zu können.


Von der genießerischen Seite

Organist Stefan Burs an der Stockmann-Orgel und Otto M. Krämer am Dirigentenpult luden die Zuhörer in der vollbesetzten Kirche bei Guilmants Oeuvre "Symphonie d-moll" op. 42 für Orgel und Orchester ein, Orgelmusik von einer weniger polyphon verkopften, sondern mehr von einer emotional genießerischen Seite kennen zu lernen. Guilmants Orgelstilistik, beruhend auf klassischer Ausgewogenheit in Form und Inhalt, wurde von Organist und Musikern vorgetragen, indem sie einen vordergründig-romantischen Drang nach virtuoser Egozentrik vornehm zurücknahmen. Modifiziert kreativ war die Registrierung, die Dispositionen besaßen eine große Anzahl an 8'-Registern mit durchsichtigem, aber niemals erdrückendem Charakter. Der begeisterte Zwischenapplaus belohnte die Künstler für eine außergewöhnliche Leistung.

Die Cäcilien-Messe von Gounod verfolgt keine besonderen liturgischen Zwecke, sondern ist ein Kunstwerk zur Verehrung der Schutzpatronin der Musik und somit der Heiligen Cäcilie gewidmet. Mit farbenreicher Melodik, einem brillanten Chor und den exzellenten Solisten Christine Hoffmann(Sopran), Wolfram Wittekind (Tenor) und Raimund Fischer(Bass) sorgte das Ensemble durch die differenzierten Aufgaben für reiche Abwechslung. Die inspirierende Einfachheit der Sätze mit ihren zarten, sensiblen Momenten sorgte dabei für eine anrührende, bewegende Stimmung, die nur von den kraftvollen, energiegeladenen Bewegungen insbesondere im Chor übertroffen wurde. Die weitgehend homophon gehaltenen Chorpassagen offenbarten einen wunderbar innerhalb der Stimmgruppen und im Gesamtchor ausbalancierten Klang.
Das Publikum feierte die Musiker mit minutenlangem Beifall für diese außergewöhnlich gelungene Aufführung.

Orgelherbst

Das nächste große Ereignis klassischer Musik in Straelens Pfarrkirche St. Peter und Paul ist der XII. Internationale Orgelherbst. Die drei Konzerte finden am Sonntag, 3. Oktober, Mittwoch, 6. Oktober, und Sonntag, 10. Oktober, jeweils ab 19.30 Uhr statt.

Freude am Gesang in Straelen

Adventskonzert an St. Peter und Paul



Traditionsgemäß am 2. Sonntag im Dezember fand das vorweihnachtliche Konzert der Chöre an St. Peter und Paul statt.
Als erstes sangen sich die Kinder und Jugendlichen des Spatzenchores und des Jungen Chores in die Herzen der Zuhörer. Der Coro Allegro, der Kirchenchor aus Broekhuysen und schliesslich der Kirchenchor aus St. Peter und Paul machten das Konzert zu einem kompletten Genuß.
Zum Abschluß sangen beide Kirchenchöre gemeinsam "Wachet auf" und "Tollite Hostias".

Bildergalerie Adventskonzert

Eine runde Summe für Anatuya

Anlässlich des Benefizkonzertes des Coro Allegro, Kammerchor an St. Peter und Paul, im November übergab der Vorstand des Förderkreises für Geistliche Musik an St. Peter und Paul in Straelen einen Spendenscheck über 1000 Euro an Hans Rütten, stellvertretend für die KAB Straelen für die Aktion Anatuya. "Unsere Gäste haben anstelle eines Eintritts für das Konzert gespendet. (mehr …)
zur Bildergalerie Benefizkonzert 2009


Glanzvoller Ausklang
des XI. Internationalen Orgelherbstes
(4. bis 11. Oktober 2009)

Am vergangenen Sonntag endete der einwöchige Internationale Orgelherbst in Straelen, der dank des Hauptsponsors bofrost* das elfte Mal in Folge stattfinden konnte. Drei Konzerte vom 4. bis 11.Oktober stellten die volle Bandbreite dar, die auf der Königin der Instrumente möglich ist.

Pressestimmen

Son & Lumiere und Otto M. Krämer: Abschluss-Highlight - Kirche in "hohes Licht" verwandelt

Licht-Symphonie beendet den Orgelherbst (RP 13.10.2009)

Kalevi Kiviniemi: Zwischenapplaus bereits nach dem ersten Stück

Waldesrauschen an der Orgel (RP 09.10.2009)

Gelungene "Italienische Eröffnung" mit Giuliana Maccaroni

Sphärenhafte Klänge beim Orgelherbst (RP 06.10.2009)

Weitere Pressestimmen hier …


3 Konzerte - viele Höhepunkte

Die italienische Eröffnung spielte Giuliana Maccaroni aus Pesaro, die insgesamt 4 Tage in der Blumenstadt verweilte. Sie spielte ein rein romantisches Programm und verzauberte so das Publikum durch ihre Inniglichkeit und Leichtigkeit. (mehr …)

Händel brillant gesungen

Mehr als 300 Zuhörer feierten den Projektchor in der Straelener Kirche St. Peter und Paul. Hauptwerk in der gelungenen Aufführung war das "Dettinger Te Deum". (Zitat Rheinische Post, 22. Sept. 2009)



Ankündigung, Programm (Händel) Berühmte Chorwerke

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