Bach's Freudenbotschaft
RP vom 10. Januar 2012 von Udo Spelleken…überschwänglichem Ausdruck und ohne Eitelkeit auf das betrachtende Wort hin zu dirigieren.
Er realisierte mit dem Projekt-Chor an St. Peter und Paul, dem Kammerorchester "Camarata Louis Spohr" und den
Solisten ein interpretatorisches Konzept, das über die fröhlich-fromme Sphäre hinaus reichte
und auch die dramatischen Vorgänge in sehr differenzierter Weise einbezog.
Das Publikum in der fast bis auf den letzten Platz besetzten Straelener Pfarrkirche lauschte
einem beschwingt dahinfließenden Bach, dem manches Non-Legato, aber auch gänzlich ungewohnte
Phrasierungen und spannungsvolle Klangfarbenkontraste bei den Bläsern und Streichern gut anstanden.
Ein sehr gutes Quartett für die Solopartien gewonnen
Mit Antje Bitterlich, Christine Wehler, Lothar Blum und Rüdiger Nikodem Lasa, der kurzfristig für den erkrankten Christian Palm eingesprungen war, wurde ein sehr gutes Quartett für die Solopartien gewonnen. Blum gab dem Tenor viel stimmliche Kraft und rhetorischen Nachdruck. Lasa legte mit seinem baritonalen Bass ein markantes Fundament, das Ruhe und Ausgeglichenheit in das stimmliche Register brachte. Christine Wehler ließ ihren Alt gewohnt stimmsicher und ausbalanciert intonieren. Unprätentiös, aber auf jedem Ton brillant treffsicher und ausdrucksstark präsentierte sich Antje Bitterlich. Ihr klarer Sopran setzte feine Lichter im transparenten Streicher- und Chorraum, der, wie Bach einst selbst formulierte, als "wohlklingende Harmonie zu Ehren Gottes" konzipiert war.
Pauke zeigte mit trockenen Schlägen Präsenz
Neben den flotten, aber keineswegs zu raschen Tempi sorgte Krämer mit deutlichen Gesten für die korrekte klangliche Mischung. Da durften die Naturtrompeten im ,,Jauchzet, frohlocket" richtig durchdringen, durfte die Pauke trockenen Schlägen Präsenz zeigen. Auch der Chor konnte vollauf überzeugen. Dass selbst Choräle musikalisch unterschiedlich aufgefasst werden können, machte Krämer sehr eindrucksvoll deutlich. Ganz am Textgehalt und am Wort orientiert, ließ er Bachs kunstvolle Sätze sehr farbig, textverständlich und in seiner Linienführung äußerst prägnant modellieren.
InfoFast 280 Jahre altHistorieDas Weihnachts-Oratorium BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium von Johann Sebastian Bach. Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt. Charakter Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium. |
Junge Stimmen erklingen in Straelen
RP vom 13.12.2011 von Lis Steegers...in der "Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen" und sie sich insbesondere "In der Weihnachtsbäckerei" wohlfühlen.
Die Freude auf die bevorstehende Zeit stand den Spatzen ins Gesicht geschrieben und fand
im fröhlichen Gesang ihren Ausdruck. Immer wieder gab der Kantor den Zuhörern, das
Mittelschiff war fast ausgefüllt, die Gelegenheit, auch selbst zu singen. Aus dem
Gotteslob stimmte er neben "Tochter Zion", "Macht hoch die Tür" und "O komm, o komm Emanuel"
an.
Der Junge Chor an St. Peter und Paul Straelen hatte sein Repertoire aus dem vergangenen
Jahr erneut erweitert. Er erfreute mit Werken von John Rutter, wie dem "Weihnachts-Wiegenlied"
oder "Nativity carol". Weitere Carols aus England wechselten sich ab mit winterlichen
Volksliedern und Vertonungen des "Ave Maria" in verschiedenen Versionen.
Unter den 14 jungen Sängern trauten sich vier zu Soloeinlagen: Corinna Werner, Hannah Krämer, Christina Muysers und Simon Krämer machten ihre Sache gut und zeigten schon Routine. Die klaren und hellen Stimmen der Chöre mit internationalen Chorwerken brachten das Publikum in vorweihnachtliche Stimmung. Die Zuschauer dankten mit reichlich Applaus.
XIII. INTERNATIONALER STRAELENER ORGELHERBST
02. bis 09. Oktober 2011
Auch der 13. Internationale Straelener Orgelherbst war wieder ein voller Erfolg. Die Veranstaltung hat sich – nicht nur bei den "eingefleischten" Orgelliebhabern – zu einer hochkarätigen Veranstaltung entwickelt, die in Straelen seit nun mehr 14 Jahren einfach dazugehört. Auch in diesem Jahr war die Konzertreihe wieder hochkarätig besetzt.
Wunderbarer Klang in Straelen
9.10.11: Thierry Escaich, Paris und das Vocalensemble ARS CANTANDI aus Düsseldorf
Leserbrief an die RP von Rolf AmannAls langjähriger Besucher der Reihe "Straelener Orgelherbst" möchte ich auf diesem Wege dem veranstaltenden "Förderkreis Geistliche Musik Straelen" ein echt dickes Lob aussprechen. Nach dem beeindruckenden Abschlusskonzert am 9.10. stand spontan mein Entschluss fest, das identische Konzertprogramm am Folgeabend in Düsseldorf aufzusuchen. Die Darbietung des Organisten und des Chores mögen nahezu identisch gewesen sein (die Besucheranzahl übrigens auch!), aber die dort hörbaren "Tonwelten" boten sich dem geschulten Ohr eher als kühl-distanzierter kompaktfarbiger Klangteppich dar. (Leserbrief weiterlesen…)
Händel beim Orgelherbst
5.10.11: Burkhard Ascherl, Bad Kissingen
Rheinische Post vom 7.10.2011 von Udo SpellekenSTRAELEN (usp) Im zweiten Konzert des 13. Internationalen Orgel-
herbstes präsentierte sich Burkhard Ascherl, Stadtkantor in Bad Kissingen,
mit Werken von Händel und Kompositionen des 20. Jahrhunderts.
Ungewöhnliche Registrierung
Im viersätzigen "Orgelkonzert Nr. 4 F-Dur", einer solistischen
Orgelbearbeitung von Ascherl, bot er prächtige Spielmusik und
Freude in den improvisatorischen Möglichkeiten, wenngleich
seine Interpretation bei den zweistimmigen Passagen durch
ungewöhnliche Registrierung die Raffinesse in Artikulation
und Phrasierung vermissen ließ.
(RP Artikel weiterlesen…)
Orgelherbst-Auftakt begeistert aufgenommen
3.10.11: Henry Fairs, Birmingham
Rheinische Post vom 5.10.2011 von Udo SpellekenSTRAELEN (usp) Kantor und Organist
an St. Peter und Paul, Otto M. Krämer, hieß zum Auftakt des 13. Internationalen Straelener Orgelherbsts
den an der Universität Birmingham
tätigen Konzertorganisten Henry
Fairs an der Stockmann-Orgel willkommen. Der Brite bescherte den
zahlreichen Zuhörern und Freun-
den anspruchsvoller Musik ein außergewöhnliches Klangerlebnis, in
dem sich Romantik und Neuzeit
harmonisch vermischten.
Verhalten, in zärtlicher Behutsamkeit begann Fairs Richard Wagners "Pilgerchor aus Tannhäuser"
in der Bearbeitung von Franz Liszt.
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Antje Bitterlich (Sopran) & Ensemble: Orgelsymphonik trifft Trompetenklänge
RP Beitrag vom 28.06.2011 (von Udo Spelleken)
STRAELEN Gleich vier Spitzenmusiker boten in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in
einem geistlichen Konzert ein abwechslungsreiches Programm: Monumentale Orgelsymphonik
(Thomas Grunwald) mit strahlend erschallenden Trompetenklängen (Bernd Brinker und Stephan Hebeler)
und einer faszinierend fulminanten Sopranstimme (Antje Bitterlich).
(RP Beitrag weiter lesen…)
Begeisterter Applaus beim Adventskonzert
Spatzenchor und Junger Chor verzauberten die Zuhörer|
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Großartiges Eröffnungskonzert
Am Sonntag eröffneten Marcel Ober (Orgel) und das Bläserensemble "International Brass" den
XII. Internationaler Orgelherbst in Straelen
Der Orgelherbst ist nunmehr seit 12 Jahren Tradition in Straelen und bot
den Zuhörern in der Straelener Pfarrkirche St. Peter und Paul ein außergewöhnliches Hörerlebnis:
Marcel Andreas Ober, erfahrener Konzertorganist, Chorleiter und Kantor an St. Peter in Düsseldorf,
wurde begleitet von den fünf Blechbläsern des Ensembles: Waldemar Jankus (Litauen), Thomas
Lindt (Deutschland), Matthew P. Hall (Großbrittanien), Wilhelm Junker (Deutschland) und Willy
Huppertz (Niederlande).
Schon das "Allegro appassionato" aus der Sonate von Alexandre Guilmant machte eingangs allen
Zuhörern im gut besetzten Mittelschiff der Pfarrkirche klar, dass sie es heute mit erstklassigen
Musikern zu tun hatten - die Intonation und Koordination sowohl untereinander als auch im
Zusammenspiel mit der Orgel waren außergwöhnlich.
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Projektchor und Orchester spielen vor vollem Haus

"Wohlklang in der Kirche"
(Rheinische Post vom 21.09.2010)Ein festliches Chorkonzert erlebte das Publikum in St. Peter und Paul. Die Aufführung von Werken Guilmants und Gounods fand reichen Beifall. Mehr als 120 Mitwirkende sorgten in der Straelener Pfarrkirche für ein erstklassiges Konzert.
VON UDO SPELLEKEN
Zu einem festlichen Chorkonzert hatte der Förderverein Geistliche Musik an St. Peter und Paul mit Werken von Alexandre Guilmant und Charles Gounod unter der Leitung von Otto M. Krämer in die Pfarrkirche eingeladen. Die Vereinsvorsitzende Yvonne von Löbbecke freute sich, zu dieser opulenten Veranstaltung mit mehr als 70 Sängern und 40 Orchestermusikern auch den Hausherrn Pastor Ludwig Verst mit seinem Seelsorgeteam, Bürgermeister Jörg Langemeyer und den Hauptsponsor Josef H. Boquoi begrüßen zu können.
(weiter lesen…)Freude am Gesang in Straelen
Adventskonzert an St. Peter und Paul
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Traditionsgemäß am 2. Sonntag im Dezember fand das vorweihnachtliche Konzert
der Chöre an St. Peter und Paul statt. |
Eine runde Summe für Anatuya
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Anlässlich des Benefizkonzertes des Coro Allegro, Kammerchor an St. Peter und Paul,
im November übergab der Vorstand des Förderkreises für Geistliche Musik an St. Peter und Paul in Straelen
einen Spendenscheck über 1000 Euro an Hans Rütten, stellvertretend für die KAB Straelen für die Aktion Anatuya.
"Unsere Gäste haben anstelle eines Eintritts für das Konzert gespendet.
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Glanzvoller Ausklang
des XI. Internationalen Orgelherbstes
(4. bis 11. Oktober 2009)
Am vergangenen Sonntag endete der einwöchige Internationale Orgelherbst in Straelen, der dank des Hauptsponsors bofrost* das elfte Mal in Folge stattfinden konnte. Drei Konzerte vom 4. bis 11.Oktober stellten die volle Bandbreite dar, die auf der Königin der Instrumente möglich ist.
Pressestimmen
Son & Lumiere und Otto M. Krämer: Abschluss-Highlight - Kirche in "hohes Licht" verwandelt
Licht-Symphonie beendet den Orgelherbst (RP 13.10.2009)Kalevi Kiviniemi: Zwischenapplaus bereits nach dem ersten Stück
Waldesrauschen an der Orgel (RP 09.10.2009)Gelungene "Italienische Eröffnung" mit Giuliana Maccaroni
Sphärenhafte Klänge beim Orgelherbst (RP 06.10.2009)Weitere Pressestimmen hier …
3 Konzerte - viele Höhepunkte
Die italienische Eröffnung spielte Giuliana Maccaroni aus Pesaro, die insgesamt 4 Tage in der Blumenstadt verweilte. Sie spielte ein rein romantisches Programm und verzauberte so das Publikum durch ihre Inniglichkeit und Leichtigkeit. (mehr …)
Händel brillant gesungen
Mehr als 300 Zuhörer feierten den Projektchor in der Straelener Kirche St. Peter und Paul.
Hauptwerk in der gelungenen Aufführung war das "Dettinger Te Deum". (Zitat Rheinische Post, 22. Sept. 2009)
Ankündigung, Programm (Händel) Berühmte Chorwerke
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